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Grundlegende Prinzipien

Sepp Holzer mit Gruppe

... der Permakultur

Alle Elemete des Systems stehen miteinander in Wechselwirkung.

  • Multifunktionalität: Jedes Element erfüllt mehrere Funktionen und jede Funktion wird von mehreren Elementen getragen.
  • Sinnvolle und effiziente Energienutzung in jeder Hinsicht, Arbeit mit erneuerbarer Energie.
  • Nutzung natürlicher Ressourcen.
  • Intensiv genutzte Systeme auf kleinem Raum.
  • Nutzung und Mitgestaltung von natürlichen Abläufen und Kreisläufen.
  • Förderung und Nutzung von Randeffenten (Schaffung von kleinflächigen Strukturen, die hochproduktiv sind).
  • Vielfalt statt Einfalt.

... der Holzer'schen Permakultur / Agro-Ökologie

  • Landschaftsgestaltung - weit vorausdenkend
  • die Fehler der Vergangenheit erkennen und wieder gut machen
  • den Wasserhaushalt in Ordnung bringen
  • eine natürliche, verantwortungsvolle Landbewirtschaftung und Tierhaltung
  • unproduktive Flächen in Extremlagen produktiv machen
  • eine harmonische, mit der Fläche und den Gegebenheiten abgestimmte Bewirtschaftung
  • Kreisläufe in denen alles eingeschlossen und nichts ausgeschlossen ist
  • den Boden nutzen und nicht auszunutzen
  • symbiotische Landbewirtschaftung im Einklang mit der Natur

"Permakultur ist das bewusste Design sowie die Unterhaltung von landwirtschaftlich produktiven Ökosystemen, die die Diversität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit von natürlichen Ökosystemen besitzen. Die Philosophie hinter Permakultur ist eine Philosophie, die mit und nicht gegen die Natur arbeitet."

ursprüngliche Definition der Permakultur nach Bill Mollison

Agro-Ökologie (oder auch Agrarökologie) kann als "Wissenschaft, Bewegung oder Praxis" verstanden werden. Anfangs bezog sich Agro-Ökologie auf Pflanzenproduktion und -schutz, in den letzten Jahrzehnten kamen umweltbezogene, soziale, ökonomische, ethische und entwicklungsbezogene Aspekte hinzu.

Der Weltagrarbericht spricht der Agro-Ökologie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung künftiger, nachhaltiger Landwirtschaft zu.