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Sepp Holzer

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Wasser ist Leben

Sepp Holzer vor einem Retensionsbecken

Ungeachtet der Tatsache, dass nicht nur von Entscheidungsträger/inne/n der Wirtschaft und Politik darüber diskutiert wird, ob und wie die globalen Ökosysteme durch menschlichen Einfluss systematisch zerstört werden, zeigt Sepp Holzer mit seinen weltweiten Projekten auf, dass es mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich ist, die momentane Ausbreitung der Verwüstung und Versteppung der Erde nicht nur aufzuhalten sondern auch rückgängig zu machen.

Der augenscheinliche Widerspruch, dass es Regionen auf der Erde gibt, die sowohl von Dürre als auch von Überschwemmungen betroffen sind (z.B. Ostafrika), verschwindet, wenn dieser in einem ökologischem Kontext betrachtet wird. Ob Wasser nun zum Segen oder zum Fluch wird ist keine "Entweder-Oder-Frage". Es ist eine Frage des übergeordneten Wasserhaushaltes der jeweiligen Gebiete. Jeder Tropfen Wasser, der durch Niederschläge auf das Festland fällt, ist außerordentlich kostbar. Wasser ist die Grundlage und Bedingung allen Lebens auf der Erde. Es muss unter allen Umständen so lange wie möglich auf dem Festland gehalten werden. Sobald kostbares Süßwasser durch Flüsse im Meer verschwindet ist es erst einmal unwiederbringlich versalzen und verloren.

Sepp Holzer geht es letztendlich darum, den Grundwasserspiegel zu heben, Mutterboden aufzubauen und Bodenerosionen zu verhindern, indem Niederschläge an schnellem und unkontrolliertem Abfließen gehindert werden (Pufferfunktionen).

Der Erdkörper soll langsam und großflächig mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt werden. Eine Hand–in-Hand gehende dauerhafte Begrünung dieser Flächen bewirkt langfristige positive Rückkopplungseffekte und eine Stabilisierung des Gesamtsystems.

Diese Prinzipien sind unabhängig von der jeweiligen Klimazone bzw. Topografie der einzelnen Gebiete.

Die Konzepte und Lösungsansätze von Sepp Holzer zur Thematik Wasser sind vielfältig und so unterschiedlich wie sich die jeweilige Problematik darstellt. Einerseits gibt es Projekte, bei denen ganze Seenlandschaften angelegt werden, andererseits Vorschläge zu nachhaltigen Bewässerungssystemen für kleine Gärten im urbanen Kontext.

Die formale Ausgestaltung reicht von einer wilden, ursprünglichen und natürlichen Ästhetik bis zu einem skulpturell und künstlerisch definierten Ansatz. Auch gibt es Wasserprojekte, die sich mit nicht sichtbaren Elementen auseinandersetzen, wie unterirdischen Wasserverteilungs- und -speicherungskonzepten, z.B. selbst reinigende Trinkwasserversorgungen.

Beratungen und Konzepte sind in den letzten Jahren weltweit durchgeführt worden. Unter anderem in:

  • Nord- Mittel- und Südamerika: USA, Ecuador, Brasilien, Kolumbien
  • Asien: Russland, Thailand
  • Europa: Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Griechenland, Spanien, Polen, Portugal, Ukraine, Schottland, Norwegen