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Sepp Holzer

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Projekt Generationenpark – Region Wildon

Teich

Konzept: Sepp Holzer

Planung: Jens Kalkhof

Konzept: 2012

Die Vorschläge zur Gestaltung der Garten- und Parkanlage des bestehenden Generalionenhauses Kornhuber basieren auf folgenden Überlegungen und Prinzipien der Holzer'schen Permakultur:

Ein Park und Garten für alle Generationen

Das Konzept hat zum Ziel, attraktive Anziehungspunkte durch eine breitgefächerte thematische Ausformung unterschiedlicher Plätze und Wege an und um das Generationenhaus zu schaffen. Diese vielfältige Gestaltung soll allen Generationen mit ihren charakteristischen unterschiedlichen Bedürfnissen dienen.

Im Generationsgarten werden Möglichkeilen geschaffen, angenehm seine (Frei-) Zeit verbringen zu können und sich wohl zu fühlen. Nicht nur für die Bewohner/innen des Gemeinschaftshauses sondern auch für Gäste von außerhalb soll der Generationsgarten  zum  Ansporn eines Besuches und des Verweilens werden.

Ein großer Unterschied zu bestehenden Park- und Freizeitanlagen ist die Tatsache, dass hier auch landwirtschaftliche Produktion in naturnaher und integrativer Weise stattfindet.

Anfänglich ist primär eine punktuelle Selbstversorgung vorgesehen mit dem Ziel, die Produktion von hochwertigen Lebensmitteln auszuweiten und zu vermarkten.

Wege

Es gibt mehrere unterschiedliche und miteinander verbundene Rundwege, die bei dem südseitigen Terrassenbereich des Seniorenhauses beginnen. Diese Rundwege sind entsprechend sanft im Gelände ausgeformt und für alle Menschen leicht und gut nutzbar. Das Gefälle übersteigt an keiner Stelle 6%. Die Wege sind relativ eben und somit auch Rollstuhl und Kinderwagen gerecht. Die Oberflächen der Wege sind so ausgeformt, dass eine optimale Benutzbarkeit gewährleistet ist (z.B. Diverse geeignete Platten- und Pflasterbeläge bzw. verdichteter Feinschotter mit min. 1,5 m Breite.

Wasser

Das Vorhandensein und die Erfahrung von Wasser ist ganz besonders wichtig. Feuchtbiotope, Spring- und Trinkbrunnen, betastbare Wasserskulpturen oder alleine das beruhigende Plätschern eines kleinen Wasserlaufes sind nur einige Bestspiele für die sinnliche Erfahrung des Elementes Wasser insbesondere im Bereich des Sinnesgartens.

Regenwasser und auch bestehende Quellen können strategisch gefasst zu einzelnen Bereichen geleitet werden und in Form von einem oder mehreren kleinen Feuchtbiotopen den Park bereichern. Ein naturnahes größeres Biotop in Hausnähe wird zusätzlich auch als Schwimmbiotop angeboten.

Ferner könnten im Bereich der Biotpe charmante Plätze entstehen; seien es Inseln und Halbinseln mit Sitzgelegenheiten oder auch Pavillons für kleine Feste mit Musik und Tanz.

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