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Sepp Holzer

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Schottland 2004

Urkorn

Problemstellung

Der üppige Waldbestand des schottischen Hochlandes wurde dem Schiffbau zuliebe fast gänzlich abgeholzt. Dadurch wächst in den letzten hundert Jahren nur mehr Heidekraut und das Land wurde hauptsächlich als Schafweide genutzt. Fichten- und Kiefer-Monokulturen überlebten das kalte Klime, den extrem sauren Boden, starke Schneefälle und Sturmböen nicht.

Die Familie Langes-Swarovski wollte dies ändern und hat Sepp Holzer dafür nach Schottland geholt.

Lösung

Um eine umfassende Renaturierung und Erholung der Vegetation zu erreichen, den Boden zu verbessern und die Monokulturwirtschaft abzustellen, ordnete Sepp Holzer die Einarbeitung des Holzbruches in die Erde per Bagger an. Mischwald, vorwiegend Laubbäume, wurde neu gepflanzt. Das garantiert eine starke Bewurzelung des Bodens und eine wechselseitige Unterstützung der Baumarten gegen Windböen und Schneefälle.

Die Aussaat verschiedener Pflanzen forcierte Sepp Holzer mit großem Erfolg. Statt Heidekraut wachsen heute dort auch Urkorn (eine Weizenart) und Roggen, Obstbäume, Kartoffel, Kräuter, Beeren und vieles mehr.

Das Projekt entwickelt sich traumhaft und übertrifft alle Erwartungen.

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