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Sepp Holzer

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Südamerika

Beratung in Südamerika

Kolumbien 2001

Im Auftrag des katholischen Ordens der Claretiner errichtete Sepp Holzer im Jänner und Februar 2001 eine Permakulturanlage beim Kinder- und Jugendheim Hogares Claret nahe Medellin.

In Rio Negro half Sepp Holzer eine Wasserversorgung für ein Heim für drogensüchtige Jugendliche und Erwachsene instand zu setzen.

Eine weitere Permakulturanlage errichtete Sepp Holzer in San Pedro de Urabá zusammen mit katholischen Schwestern, Indios sowie Witwen und Waisen aus dem Bürgerkrieg. Es gelang ihm eine Quelle zu finden und einen Wassergarten zu errichten.

Es folgten noch Beratungen im "Heißland" Kolumbiens. Dort gab es große Probleme mit Nematoden und Pilzkrankheiten in den diversen Bananenmonokulturen. Die von Sepp Holzer empfohlenen Mischsaaten zur Gesundung der Böden haben erstklassige Wirkung gezeigt.

Bei seiner Reise wurde Sepp Holzer von eine Kamerateam des ORF begleitet. Tief berührt von dem Leben der Menschen unter ärmlichsten Bedingungen initierte Sepp Holzer zusammen mit dem ORF auch eine Spendenaktion für den Bau einer Wasserversoergungsanlage und einer Pflanzenkläranlage für die Straßenkinder aus Medellin ein.

Ecuador 2008

Sepp Holzer war vom 29. Feburar bis 17. März 2008 in Ecuador um Sozialprojekte zu unterstützen, Beratungen durchzuführen und Vorträge zu halten. Über diese Reise wurde vom Ecuardorianischen Fernsehen eine Dokumentation gedreht.

Probleme

Der Boden enthält wenig organisches Material durch Entwaldung und mangelnder Vegetation. Das Wasser ist schwer belastet und nur bedingt als Bewässerung zu verwenden. Trinkwasser gibt es von Nestle zu kaufen. Das Wasser aus den Leitungen ist stark arsen- und bakterienbelastet und darf keinesfalls zum Trinken oder Zähne putzen benutzt werden. Warnhinweise sind angebracht. Das Umweltbewusstsein lässt zu wünschen übrig. Die Wasserläufe und Schluchten werden als Abfallentsorgung benutzt.

Lösungsvorschläge

Das Land ist nach Sepp Holzers Ansicht ein von Menschenhand zerstörtes Paradies. Notwendig wären

  • Wiederbewaldung mit heimischer Vegetation,
  • Sanierung des Wasserhaushalts durch Schaffung von Retentionsraum (Erd- und Wasserrückhaltebecken), Ortung und fachgerechte Fassung von Quellen für Trinkwasser,
  • artgerechte Tierhaltung in natürlichen Biotopen,
  • alternative Bewirtschaftungsformen in der Landbewirtschaftung,
  • Erzeugung von Nischenprodukten,
  • Einbeziehung praxiserfahrener Wissenschafter und Lehrer der Indios in die Ausbildung und Renaturierung des Landes.
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